Das Haus für Poesie hat die drei DichterInnen Maren Kames, Brigitte Oleschinski und Nico Bleutge gebeten, das hauseigene Veranstaltungsarchiv aus 30 Jahren zu durchqueren. Ein Labyrinth und drei Ariadnefäden, die hindurchlaufen, ohne einen Weg zum Ausgang zu weisen. Es geht um ein lustvolles Sich-Verirren in Nebengängen und scheinbaren Sackgassen, von denen aus ein immer wieder neuer Blick auf das Ganze geworfen wird.

Nico Bleutge: Reste von Geistern

Drei Reisen ins Archiv. In denen DichterInnen wie Inger Christensen oder Paulus Böhmer ihre Gedichte lesen und ins Gespräch kommen. Über die Wörter der Poesie, verschwindende Verse und die Erinnerung. Auf dass auch die Dinge anfangen zu reden. Eine Montage von Stimmen, die zugleich ein kleines Requiem ist.

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„Wieder die Wespe sein, die morgens“ auf lyrikline.org hören

„[dicht noch gefächert vom licht]“ auf lyrikline.org hören